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Suche: Erfahrungen von Paaren, die eine Fehlgeburt erlebt haben
Wir, Sophie Gneißl und Magdalena Ulrich, sind Studentinnen der Universität Wien und befinden uns im letzten Semester des Bachelorstudiums der Psychologie. Wir interessieren uns für die Erfahrungen von Paaren, die eine Fehlgeburt erlebt haben und möchten uns in den nächsten Wochen daher in unserer Abschlussarbeit damit beschäftigen. Wir möchten uns an Sie wenden: Haben Sie selbst erlebt, wie eine Schwangerschaft zu früh endete und würden Ihre Erfahrung in einem Gespräch mit uns teilen? Wir freuen uns, wenn Sie und ihr Partner/ ihre Partnerin sobald wie möglich mit uns Kontakt aufnehmen. Sie können uns unter der Email-Adresse a00705608@unet.univie.ac.at erreichen. Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Wenn Sie ein Paar kennen, das eine Fehlgeburt erlebt hat, dann freuen wir uns, wenn Sie diese Nachricht weiterleiten. Wir werden Ihre Aussagen selbstverständlich vertraulich behandeln und Ihre persönlichen Daten nicht weitergeben. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Magdalena Ulrich & Sophie Gneißl
Das Anliegen wurde auch im Rundmail veröffentlicht.
Wien, März 2019
Eine Abfolge von Reaktionen erlebte ich unter https://www.facebook.com/groups/
Wien, 22.3.2019
Liebe Frau Ulrich, ich habe gerade auf den Post von FB 'Gewalt unter der Geburt' hineingesehen und sie waren noch immer nicht dort. Ursache unbekannt.
Im Moment geht es den Userinnen darum, warum sie Paare suchen. Offenbar verkennen sie, das es auch vom Gesetzgeber her die Fehlgeburt ein reines Frauenthema ist. Nicht nur, weil die Frau das Kind in ihrem Leib hat, sondern es auch die Frau es ist, die Entscheidet. Etwa, ob ihre Fehlgeburt einem Begräbnis zugeführt wird oder nicht, denn es gibt in Wien keine Zuführungspflicht zur Totenbeschau bei Kindern in der ersten Schwangerschaftshälfte! Nächste Entscheidungen Begräbnis auf eigene Kosten oder das als still geboren definierte Kind kremiert ins Sammelgrab für Fehlgeburten am Wiener Zentralfriedhof oder die Totgeburt unkremiert beerdigt in die Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof, beide Begräbnisformen auf Kosten des Steuerzahlers, also kostenfrei für Angehörige? Für das St. Josef Spital in 1130 Wien gibt es für angemeldete Patientinnen mit ihren still geborenen Kindern das auf Kosten des Steuerzahlers bezahlte Kremierungsangebot in einer eigenen Grabes- und Gedenkstätte!
Gesetzlich geregelt im Personenstandsgesetz: Auch ob die Fehlgeburt dem Standesamt gemeldet wird, entscheidet allein die Frau. Österreich: Wenn es um lebend geborene Kinder geht, welche innerhalb der ersten Lebenswoche sterben, entscheidet die Frau, ob sie ihr Kind als lebend geboren am Standesamt eintragen will, denn der Staat meldet solche Kinder, wenn über 500 Gramm schwer ebenfalls als Totgeburt!
Fehlgeburt und Statistik Austria: Die Statistik wird erstellt aus dem, was der Totenbeschau zugeführt wurde!
Es sind auch die Frauen, die untereinander sich austauschen. Es gibt sogar Gruppen, die bewusst ohne Mann geführt werden. Aber in den Gruppen, wo Mann zugelassen oder sogar erwünscht ist, ist Mann selten anzutreffen, dass er sich kurz in Bezug auf sein verstorbenes Kind outet. Focus: Medial werden Männer ermuntert, sich zu ihrer Fehlgeburt zu outen.
Zum Schluss sollte ich noch auf etwas hinweisen, was vielleicht zu Beginn schon wichtig gewesen wäre, das ist die Definition ,,'Fehlgeburt'. Die meinen unter Fehlgeburt, was im Mutterleib bis zu einer bestimmten Schwangerschaftswochen sich von selbst verabschiedet hat, diese Gruppe zählt die gewaltsam abgetriebenen Kinder nicht dazu, obgleich auch die abgetriebenen Kinder still den Mutterleib verlassen haben und in den meisten Fällen unter 500 Gramm hatten. Für die Statistik zählen nur jene Toten, die der Totenbeschau zugeführt wurden. Dazu zählen verpflichtet die Totgeburt, nicht aber die Fehlgeburten. Fehlgeburt und Totgeburten haben am Standesamt in der Dokumentation nicht den gleichen Wert. Soweit zur Theorie.
Nun zur Praxis. Da die Kinder durch die Hebamme bei der Geburt gewogen oder bei still geborenen Kinder ev. nicht gewogen wird, wird auf der Pathologie keiner gewogen. Dem entsprechend gibt es Totenbeschau von allen angelieferten still geborenen Kindern und es findet keine Unterscheidung zwischen Tod - und Fehlgeburt statt. (Am Formular werden Felder nicht ausgefüllt, weil Informationen fehlen) Diese Kinder werden als still geboren dem Standesamt gemeldet und mit dem Dokument für Totgeburten versehen.
Siehe unten: Die Volksanwältin Brinek hat dieser Tage angestoßen, das Sie ein neues Gesetz auf den Weg bringen will, das zum Thema hat, das österr. Behörden befähigt sein sollen, zeitnah zu einem Todesfall die Angehörigen verständigen zu können, damit diese das Begräbnis ihres Familienmitgliedes in Auftrag geben können. Mal schauen, wie dieses Gesetz in Bezug auf alle still geborenen, unter 500 Gramm schweren Kinder aussehen wird. Wenn man die erste Lebenswoche mit einbezieht, dann geht es um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder, wenn sie unter 500 Gramm liegen. Da defekt angelegte Kinder häufig kleiner als auch leichter angelegt sind, kann man am Beispiel von Fabio sehen, das Mutter und Kind zuvor 8 Monate durch die Schwangerschaft verbunden waren, bevor es zur Geburt von Fabio mit seiner offenen Bauchdecke kam.
Ich freue mich schon auf ihre Reaktion. Mfg Gunnhild Fenia Tegenthoff
Vielleicht auch interessant für die Forschung ist das folgende Thema bei einer Fehlgeburt: Wer soll durch die Behörde verständigt werden von den Angehörigen zeitnah zu einem während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kind, wenn unter 500 Gramm schwer, damit diese ein Begräbnis in Auftrag geben können!?
Wien, 21.03.2019 Immer wieder Bestattungen ohne Kenntnis naher Angehöriger
Volksanwältin Brinek: „Tragischer Fall in Graz ist kein Einzelfall“
1. Ursache: wenn es etwas zu vererben gibt, macht das Nachlassgericht sich auf die Suche nach Verwandten. Wochen, Monate später erfahren so die Angehörigen vom Todesfall.
2. Ursache: die Toten haben eine Totenbeschau und damit ein Begräbnis im eigenen Grab erlebt: wenn es aus Sicht des Nachlassverwalters nichts wirtschaftlich verwertbares zu vererben gibt, werden die Angehörigen nicht gesucht und daher vom Tod des Familienmitgliedes und seinem oder ihrem Begräbnis nicht verständigt. Nur durch Zufall erfährt die Familie etwas vom sozialen Begräbnis, dem zeitlich befristet mit der Mindestruhe belegten Begräbnisort. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele ...
3. Ursache: Beispiel Fabio: Dieses Kind wurde lebend mit offener Bauchdecke geboren.
Weil Fabio innerhalb der ersten Lebenswoche starb und die Mutter nicht darüber aufgeklärt wurde, das sie Zeitnah zum Geburtstermin zum Standesamt gehen muss, um ihr Kind als lebend geboren einzutragen, kam es dazu, das Fabio - obwohl lebend geboren - als Fehlgeburt beigesetzt wurde.
Wenn Neugeborene und die Mutter in unterschiedlichen Kliniken untergebracht werden und das am Standesamt noch nicht dokumentierte Kind anschließend in einer anderen Klinik stirbt, gibt es niemanden, der die Mutter vom Tod oder Begräbnistermin verständigt. Es gibt auch niemanden der die Mutter darüber aufklärt, das sie vorrangig das Recht hat, auf eigene Kosten im eigenen Auftrag ihr Kind zu beerdigen! Die Mutter von Fabio fand den Begräbnisort - nicht das Grab selbst! - ihres Kindes erst mit meiner Unterstützung, nur mehr das Grabfeld, wo ihr Sohn einem anderen zufällig zeitgleich vom Steuerzahler bezahlten beerdigten Armengrab beigelegt wurde. Mehr gaben die Aufzeichnungen in der Friedhofsverwaltung nicht her!
4. Ursache: Künstliche Befruchtung: hierbei fallen z.B. in Stickstoff eingefrorene Ei- und Samenzellen an, die im Auftauprozess miteinander verschmelzen und so möglicherweise ein neues Kind entsteht. Der Frau werden viele Eizellen entnommen, aber vielleicht will oder kann sie nicht alle anschließend austragen. Laut Herrn Tichacek vom Wiener Zentralfriedhof greift das Bestattungsrecht im Auftrag der Mutter bereits zu so einem frühen Zeitpunkt, d.h. die Mutter kann auch für dieses Kind im Todesfall ein Begräbnis beantragen als auch am Standesamt die Dokumentation als Fehlgeburt beantragen! Gesetzlich vorgesehen: Tut die Frau innerhalb einer Frist dieses Begräbnis nicht in Auftrag geben, ist für die Entsorgung die Medizin zuständig. Derzeit ist vorgesehen die Zuführung zu Klinikmüll/ Müllverbrennungsanlage oder Klinikmüll/Feuerhalle - dabei könnten diese Sammelbehälter - laut Herrn Vikenscher von der Feuerhalle Wien Simmering - mit in den Sammelsarg für Fehlgeburten!
Ergänzende Info nach künstlicher Befruchtung und diese befruchteten Eizellen werden von der abgebenden Frau nicht ausgetragen: Für so eine Situation gibt es in den USA das Projekt Schneeflocke. Damit werden möglicherweise entstandene Kinder in so einem frühen Entwicklungsstadium zur Adoption freigegeben, indem diese befruchteten Eizellen einer anderen Frau eingesetzt werden. Kommt es zur Geburt eines Kindes, wird diese Frau dieses Kind an Kindestatt annehmen, also adoptieren.
Liebe Volksanwaltschaft, es wäre daher wirklich wünschenswert, wenn sie dem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen eine stärkere Durchsetzungskraft verleihen könnten, indem Angehörige zeitnah zum Todestermin vom Ableben ihres Familienmitgliedes in Kenntnis gesetzt werden.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
MFG Gunnhild Fenia Tegenthoff
Wie unter anderem auch der Film 24 Wochen [2 DVDs] eindrücklich gezeigt hat, sind daher auch in Deutschland weiterhin noch Spätabbrüche möglich. Allerdings nicht aus dem alleinigen Grund der Behinderung, sondern weil eine Gefahr für die seelische bzw körperliche Gefahr der Schwangeren besteht. Nach Streichung der eugenischen (embryopathischen) Indikation wäre das in Österreich auch der Fall. Medizin und Juristen verwenden unterschiedliche Definitionen.
weiterführende Info zur Abschlussarbeit, Hinweis zur Volksanwältin ( Gesetzesänderung geplant zur Stärkung der Bestattung im Auftrag der Angehörigen) und Erklärung, was alles Fehlgeburt sein kann steht auf Sternenkind.info:
https://www.sternenkind.info/forschung-an-embryo/paare-nach-fehlgeburt-gesucht/
Für eine Zeit halten wir die kleinen Hände des ungeborenen Kindes fest, sein Herz aber ein Leben lang! Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Alle Menschen werden frei geboren und sind in Würde und Rechten gleichberechtigt. Sie sind mit Vernunft und Gewissen ausgestattet und wir sollten als Geschwister liebevoll miteinander umgehen. HRiC = humanrightsinchildbirth > Menschenrechte vor und bei der Geburt von Kindern.
folge mir auf unserem Blog.
Folgende Info fand Sternenkind.info bestätigt: Erstmals in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde das Thema 1998, als bekannt wurde, dass Fehlgeborene in den Pathologien mit dem Klinikmüll entsorgt und zum Teil zu einem im Straßenbau oder in Lärmschutzwänden verwendeten Granulat verarbeitet wurden.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft setzte sich im Jahr 2000 dafür ein, dass alle Krankenhäuser dafür Sorge tragen müssen, Kinder in adäquater Form bei zusetzen.
Für ganz Deutschland wurde mit 15.5.2013 erfolgreich für die Registrierungsmöglichkeit von Fehlgeburten am deutschen Standesamt eingerichtet. Österreich, Schweiz, Spanien.
Nicht nur für die Zukunft nach erfolgter Totenbeschau, sondern auch rückwirkend, wenn die Frau dem Standesamt gegenüber eine medizinische Bestätigung vorlegen kann, das sie einmal schwanger war.
Pater Klaus Schäfer hat die Aktion allen Menschen ein Grab am 28.12.2002 - laut römisch katholischem Kalender "am Tag der unschuldigen Kinder" gegründet und Sternenkind.info hat die Aktion für Österreich übernommen.
Das Naturhistorische Museum Wien nhm-wien zeigt bis 10.7.2016 überraschende Ergebnisse der
Stammzellforschung
Broschüre
Danke in das in mich gesetzte Vertrauen, danke das ich auf Ihren Wunsch hin die Daten und ein Plakat oder Foto von Ihrem Anliegen veröffentlichen darf.
Bitte schreiben Sie mir jetzt.
oder besuche mich auf facebook.
Julia Bogensperger - Diplomarbeit 'Sinn – Rekonstruktion nach dem Tod des eigenen Kindes und der Zusammenhang mit
Posttraumatischer Persönlicher Reifung und
Ein weiterer Artikel von Ihr ist erschienen im "European Journal of Psychotraumatology" unter dem Titel: "Losing a child: finding meaning in bereavement".
Kommt Ihnen die Aussage "Kann ich mir nicht vorstellen" bekannt vor? Albert Einstein sagte: Sich etwas vorzustellen ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Versuchen Sie sich etwas vorzustellen auch dann, wenn Sie noch keine Idee haben, wie es gehen soll. Tun Sie so, als ob es bereits eingetreten wäre und betrachten Sie ihr Bild in Ihre Vorstellung. Je klarer ihr inneres Bild ist, desto realer fühlt es sich an. Auf diese Gefühle folgen Ideen sowie das Erkennen von Möglichkeiten, wie ihre Vorstellung tatsächlich Realität werden könnte. Das heißt: Der Weg zum Ziel wird erst dann klar ersichtlich, wenn auch das Ziel mit Ihren innersten Herzenswünschen (dem was Ihre Seele braucht) übereinstimmen.
Wir müssen trauern, denn wir wagten es, unser Kind zu lieben.
Es stimmt,
dass wir durch das Trauern wieder genesen werden.
Wir werden nie wieder das Leben führen welches wir früher hatten,
aber wir können uns ein anderes Leben aufbauen.
Unsere Herzen werden heilen,
unsere Schmerzen werden weniger,
und wir werden eines Tages in der Lage sein,
ohne Tränen über unser verstorbenes Kind zu sprechen.
Es wird sogar der Tag kommen,
wo wir es wagen,
wieder zu lachen.
Paul O. Kinney
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Gib mir, Gott, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Friedrich Christoph Oettinger
Die Gelassenheit zu den Dingen und die Offenheit für das Geheimnis gehören zusammen.
Martin Heidegger
Gäbe es immer nur eine Wahrheit, könnte man von einem Thema keine hundert Bilder malen.
Pablo Picasso
Unsere Gegenwart und unsere Vergangenheit sind die Steine, aus denen wir unser Leben bauen.
Henry Wadsworth Longfellow
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten, uns würdig zu zeigen - nein, unserer Enkel.
Bertha von Suttner
Ändere dich langsam und freudig - die Umstände werden sich augenblicklich und unvorstellbar ändern.
Sri Chinmoy
Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist Du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Ludwig Feuerbach
Grab zu vergeben: Immer wieder gibt es Angebote im Internet - das ein Grab zu vergeben sei - jedoch wird das Benützungsrecht durch Bezahlung der ersten Beerdigung bzw. durch Einzahlung eines Lebzeitenangebotes gegründet und geht dann im Erbweg auf gesetzliche Erben über. Daher kann ein altes Friedhofsdauergrab (die Möglichkeit ein Grab auf Friedhofsdauer zu erwerben wurde ca. 1950 abgeschafft ) nur dann als Benützungsberechtigte umgeschrieben werden, wenn Sie nachweislich ein Familienmitglied sind und die Verzichtserklärung aller anderen Miterben vorlegen können.
Es folgt ein Hinweis auf Verhaltensvorschriften bei dem Gesundheitsamt und dem Bestatter gegenüber Meldepflichtigen Krankheiten.
Die Liste - was eine Meldepflichtige Krankheiten ist - wird beim Gesundheitsamt beständig aktualisiert.
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