Über eine Hebamme: Es ist meistens eine Frau, welche vor, während und nach der Geburt das Kind (die Kinder) und die Angehörigen begleitet. Ob zum Leben oder zum Tod.
Eine gute Hebamme hat ein großes Herz und für fast jede Situation einige warme Worte.
Dank der Begleitung durch eine Hebamme kann der Start in ein aufregendes Abenteuer, welches sich Leben nennt, gut gelingen. Auch dann, wenn für einen oder Mutter und Kind der Tod gewartet hat.
Andere Bezeichnungen sind: Geburtshelferin, Storchentante.
Sie macht Mut, trocknet Tränen, und dokumentiert alles, was sie sieht.
Eine gute Hebamme arbeitet mit einem vertrauenswürdigen Arzt und einem vertrauenswürdigen Bestatter zusammen.
Vielleicht willst Du hiermit Danke sagen ... Unvergessen: Danke das du unsere Hebamme warst.


"Ein bisschen Mama, ein bischen Papa und ganz viel Liebe - Herzlichen Glückwunsch zum neugeborenen Familienmitglied!"

„Die Geburt eines Kindes ist wie ein Zauber, der uns daran erinnert, dass das Leben ein kostbares Geschenk ist.“

Ein kleiner Engel hat unsere Welt erhellt. Möge das Glück ihn immer begleiten.

Willkommen in dieser wunderbaren Welt, kleiner Schatz. Mögest du immer von Liebe umgeben sein.

 

In euren Armen liegt das größte Geschenk des Lebens. Möge es euer Herz für immer berühren.

Ein neues Kapitel voller Liebe und Abenteuer beginnt - Herzlichen Glückwunsch zum neugeborenen Familienmitglied!

Lasst euer neugeborenes Baby die Welt mit seinen Augen entdecken und eure Herzen mit seinem Lachen erfüllen.

Das Leben ist voller Überraschungen, aber keines ist größer als die Geburt eines Babys.

https://perfekterspruch.de/neugeborenes-baby-wuensche-sprueche-zitate/

https://sprüche-zitate.de/zitate-geburt/

„Geburt ist der Moment, in dem das Wunder des Lebens sichtbar wird.“

"Auch wenn deine kleinen Füße die Erde nie berühren werden, so sind deine Spuren doch für immer da"

Eben noch gelacht,
nur an heute gedacht,
dann geschieht auf einmal,
was uns still und hilflos macht.
Wie soll man ...verkraften?
Ich bin erschüttert und trauere mit der betroffenen Familie.
(von Rolf Zuckowski)

Jedem Kind seinen eigenen Vornamen zu geben, auch dann, wenn es still geboren wurde - ist ein Zeichen der Würdigung, der Liebe.

Immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten Dich gefangen, so, als wärst Du nie gegangen.

Was bleibt, sind die Liebe, die Erinnerungen und die Hoffnung, auf ein Wiedersehen.


Wenn es von Mutter und Kind vertragen wird, kann in der Vorbereitung auf die Stillzeit folgende Milchbildungsteemischung zum Einsatz kommen:

Anis, Kümmel, Fenchel, Brennessel

Dem Baby zu liebe keinen Honig dazu geben!

Honig auf den Schnuller streichen oder dem Baby ein Löffelchen davon ins Getränk rühren, ist tabu. Denn Honig und auch Ahornsirup oder Maissirup enthalten möglicherweise Bakterien, die für Säuglinge lebensgefährlich werden können.

Eine Teemischung um auf eine Geburt Mutter und Kind vorzubereiten, kann bestehen aus

Brombeerblatt

Frauenmantelkraut

Himbeerblatt

Schafgarbe

Zimtrinde

Zinnkraut (auch bekannt als Acker-Schachtelhalm,  Acker-Zinnkraut, Zinngras, Katzenwedel, Katzenschwanz, Katzenzagelkraut, Pferdeschwanz, Schaftheu, Pfannebutzer oder Scheuerkraut.)

Dem Baby zu liebe keinen Honig dazu geben!



21.01.2025, Pride Biz Austria bedauert VwGH-Entscheidung gegen Rechte transidenter Menschen und fordert Verbesserungen

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250121_OTS0062/pride-biz-austria-bedauert-vwgh-entscheidung-gegen-rechte-transidenter-menschen-und-fordert-verbesserungen


Geburten / Wien / Krankenhäuser / Gesundheit / Gesundheitseinrichtung     top ↑
23.01.2025, 08:00 | OTS0002 | Stadt Wien - Kommunikation und Medien (KOM)
13.116 Babys in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes geboren
Wien wächst: 2024 gab es 35 Neugeborene pro Tag. 8,1% mehr Geburten in den WIGEV-Kliniken. Anonyme Geburt bietet sicheren Ausweg in Notlagen.
Wien (OTS) -

Im Vorjahr kamen über 13.100 Babys in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes zur Welt. Das sind 35 Neugeborene pro Tag. "„Wien wächst! Mehr als die Hälfte der Neugeborenen in Wien kommen in unseren Kliniken zur Welt. 2024 hatten wir ein Plus von 8,1 % Geburten im Vergleich zum Jahr davor.“", freut sich Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin der Wiener Gesundheitsverbunds über den neuen Geburten-Rekord.
Beste Betreuung rund um eine selbstbestimmte Geburt

"„Werdende Eltern können sich unsere Räumlichkeiten vor der Geburt anschauen, Fragen stellen und unser Team kennenlernen.“", so Julia Fellner, Leitende Hebamme in der Klinik Landstraße. "„Die natürliche Geburt hat in unseren Kliniken höchste Priorität. Sollte ein Kaiserschnitt erforderlich sein, steht jederzeit ein Operationssaal zur Verfügung. Zudem sind spezialisierte Ärzt*innen bereit, im Bedarfsfall schnell und kompetent zu handeln.“"
Die Zahlen zu den Geburten 2024 im Detail

Im Jahr 2024 kamen 13.116 Babys in Klinken des Wiener Gesundheitsverbundes zur Welt. Darunter waren 292 Geburten von Zwillingen oder Mehrlingen. Der Monat mit den meisten Geburten war der August mit 1170 Geburten. In den Kliniken Landstraße, Favoriten, Hietzing, Ottakring, Floridsdorf und Donaustadt lag der Anteil der Kaiserschnittgeburten bei 28,7%. Dieser Wert liegt deutlich unter der österreichweiten Kaiserschnittrate von 32,4% im Jahr 2023. Das AKH Wien, das auf die Betreuung von Risikoschwangerschaften spezialisiert ist, verzeichnete 2024 eine Kaiserschnittrate von 45,2%.


Anonyme Geburt als sicherer Ausweg
Nicht immer ist eine Schwangerschaft ein Grund zur Freude: Schwangere Frauen in schwierigen Lebenssituationen haben in allen Klinken des Wiener Gesundheitsverbundes die Möglichkeit, ihr Baby anonym auf die Welt zu bringen. "„Sie müssen keine persönlichen Daten angeben und können alle erforderlichen Untersuchungen in unseren Kliniken in Anspruch nehmen.“", betont die Leitende Hebamme Julia Fellner. "„Unser Ziel ist es, unbetreute Geburten und Kindsweglegungen zu verhindern. Mit ihrer Entscheidung für eine anonyme Geburt übernehmen die Frauen Verantwortung für ihr Kind und können sicher sein, dass es gut versorgt wird.“"

Wenn eine Frau entscheidet, anonym zu bleiben, gibt die Kinder- und Jugendhilfe das Baby zur Adoption frei. Die Frau kann sich auch für eine offene Adoption entscheiden, bei der Kontakt zwischen leiblicher Mutter und Adoptiveltern möglich ist. Klinische Psycholog*innen stehen in den Klinken des Wiener Gesundheitsverbundes bereit, um betroffenen Frauen in dieser herausfordernden Zeit beizustehen. In den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes gibt es rund 10 bis 12 anonyme Geburten jährlich.


Babyklappe rund um die Uhr geöffnet
In besonders schwierigen Situationen haben Frauen außerdem die Möglichkeit, ihr Kind zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym und straffrei in einer Babyklappe abzugeben. Auch diese Entscheidung kann die Mutter wieder rückgängig machen und ihr Kind innerhalb einer gesetzlichen Frist zurückholen. In den Babyklappen gibt es Sensoren, die dem Personal ein Zeichen geben, sobald ein Baby reingelegt wird. Das Kind wird unmittelbar danach von den Pflegekräften in Empfang genommen. Eine Babyklappe gibt es im Wiener Gesundheitsverbund bei der Klinik Floridsdorf und bei der Klinik Ottakring. Durchschnittlich werden dort 1 bis 2 Babys im Jahr abgegeben.

Service-Links
Kliniken des Wiener Gesundheitsbunds:
https://gesundheitsverbund.at/kliniken/

Anmeldung zur Geburt in Wien:
https://geburtsinfo.wien/alles-zur-geburt/anmeldung-zur-geburt/

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250123_OTS0002/13116-babys-in-kliniken-des-wiener-gesundheitsverbundes-geboren


12.6.2024

Im Zuge einer Geburt erhalten Frauen Unterstützung durch eine Hebamme. Der Hebammenbeistand ist eine Leistung aus dem "Versicherungsfall" einer Mutterschaft. Dieser tritt derzeit in der Regel acht Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin oder mit der Entbindung ein - das gilt auch, wenn ein Kind tot geboren wird. Wird ein Kind mit mehr als 500 Gramm tot geboren oder verstirbt es während der Geburt, spricht man von einer Totgeburt, bei weniger als 500 Gramm von einer Fehlgeburt. Somit haben Frauen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft befinden und eine Fehlgeburt erleiden, keinen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme. Das soll sich nun ändern. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240612_OTS0184/nationalrat-hebammenbetreuung-kuenftig-auch-bei-fehlgeburten

 

05.06.2024, 19:41 | OTS0164 | Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz
Gleichbehandlungsausschuss: Hebammenbeistand bei Fehlgeburten nach der 18. Schwangerschaftswoche
Ab September 2024 soll es Hebammenbetreuung auch bei späten Fehlgeburten geben

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240605_OTS0164/gleichbehandlungsausschuss-hebammenbeistand-bei-fehlgeburten-nach-der-18-schwangerschaftswoche

 

Parlament: TOP im Nationalrat am 12. Juni 2024
Sonderwochengeld, Hebammenbeistand, Gewaltambulanzen, Medienprivileg, Wasserstoff, Gasversorgung, Energiepreise, Miliz

https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0602

 


Die Presse: Freebirthing: „Der Trend der Alleingeburten schwappt aus den USA zu uns herüber“

https://www.diepresse.com/18957918/freebirthing-der-trend-der-alleingeburten-schwappt-aus-den-usa-zu-uns-herueber



Alle in Österreich aktiv tätigen Hebammen müssen im Hebammenregister erfasst sein.

Hier können Sie dies überprüfen. https://hebammen.at/gremium/hebammenregister/

 

5. Mai, Internationaler Hebammentag: Hebammenbetreuung im Wochenbett ist essenziell wichtig für die Mutter und das Kind

 

Jedes Jahr am 5. Mai findet der Internationale Hebammentag statt. Hebammen auf der ganzen Welt machen auf die Bedeutung von Hebammenarbeit für die Gesellschaft und aktuelle Herausforderungen aufmerksam.

 

Österreich: „Mit dem neuen Gesamtvertrag, der seit 1.1.2023 gilt, haben wir uns gemeinsam mit dem Dachverband der Sozialversicherungsträger vorgenommen, mehr Hebammen-Kassenstellen und damit eine bessere Versorgung der Frauen und Kinder im Wochenbett zu erreichen. Jetzt sehen wir erste positive Anzeichen. Die Versorgungslage wird besser“, freut sich Gerlinde Feichtlbauer, Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums, der Kammer aller 2.800 Hebammen in Österreich.

„Frauen und ihre Neugeborenen verlassen das Krankenhaus immer früher nach der Geburt – dementsprechend wichtig ist die postpartale Versorgung der Frauen und Neugeborenen zu Hause. Hebammenvisiten im Wochenbett sind ja auch aus gutem Grund eine Leistung der Sozialversicherung in Österreich, auf die die Frauen Anspruch haben“, sagt Feichtlbauer.

 

Hebammenbetreuung im Wochenbett ist eine Kassenleistung

Für die außerklinische Hebammenarbeit gibt es seit 1.1.2023 einen neuen Gesamtvertrag zwischen dem ÖHG und dem Dachverband der Sozialversicherungsträger, der besonderes Augenmerk auf die Betreuung der Frauen und der Kinder nach der Geburt legt. Höhere Kassentarife und zeitgemäße Teilzeit-Kassenverträge sollen die Versorgungslage für alle Frauen in Österreich verbessern und die Entlohnung von frei praktizierenden Hebammen an die Hebammen-Gehälter im Krankenhaus heranführen.

Und tatsächlich ist die Versorgungssituation für die Frauen und die Babys nach der Geburt besser geworden. Die rein rechnerische Kennzahl, wie viele Geborene auf eine Kassenhebamme kommen, hat sich von durchschnittlich 303 im Jahr 2022 auf aktuell 211 Geborene pro Kassenhebamme verbessert. Das hat einerseits mit der steigenden Hebammenzahl zu tun und andererseits auch mit der sinkenden Geburtenzahl.


Mehr Kassenhebammen, bessere Versorgung der Frauen und Babys

Hier gibt es eine Tabelle, welche Sie im Pressebereich der ÖHG Webseite sehen können: https://hebammen.at/gremium/presse/. Quellen: Statistik Austria. Österreichisches Hebammengremium, März 2024.

 

Gerlinde Feichtlbauer: „In den Berechnungen für einen Kassenvertrag wird davon ausgegangen, dass eine Vollzeit-Kassenhebamme pro Jahr 180 Frauen und Kinder betreuen kann. Wir sind aktuell noch ein Stück weit entfernt davon, dass jede Frau, die das möchte, eine Kassenhebamme für die Wochenbettbetreuung finden kann. Aber die Entwicklung der Versorgungssituation ist positiv.“


Bis zu 13 Hebammenvisiten im Wochenbett bezahlt die Krankenkasse

In den ersten Tagen nach der Geburt kommt die Hebamme täglich zum Hausbesuch, danach bei Bedarf bis zur 8. Woche bzw. bis zur 12. Woche nach Kaiserschnitt, Frühgeburt und bei Mehrlingsgeburt. Die Hebamme mit Kassenvertrag verrechnet ihre Leistungen direkt mit der Krankenkasse. Bei einer Wahlhebamme trägt die Frau die Kosten selbst und kann diese bei der Krankenkasse einreichen. Rückerstattet werden 80 Prozent des Kassentarifs.

Die Kassenhebamme bekommt aktuell 68 Euro für einen Hausbesuch im Wochenbett. Darin ist die so genannte Strukturpauschale in Höhe von 18,50 Euro bereits eingerechnet. Kassenhebammen bekommen diese zusätzlich zum Kassentarif für Administration, Dokumentation usw.. Wer eine Wahlhebamme in Anspruch nimmt, bekommt 80 Prozent des Kassentarifs (ohne Strukturpauschale) erstattet.

 

Was macht die Hebamme bei einer Wochenbettvisite?

Eine zentrale Aufgabe jeder Hebammenvisite im Wochenbett ist es sicherzustellen, dass bei Mutter und Kind alle Veränderungen so verlaufen, wie sie sollen. Viele Komplikationen lassen sich durch das Erkennen früher Anzeichen und entsprechende Gegenmaßnahmen vermeiden. Vorbeugende Maßnahmen sind wesentlicher Bestandteil der Wochenbettbetreuung.

  •     Die Hebamme untersucht die Mutter und das Neugeborene, um sicherzustellen, dass alle Prozesse und Veränderungen so verlaufen, wie sie sollen.
  •     Sie kontrolliert die Rückbildungsprozesse im Körper der Frau und zeigt ihr, wie sie diese unterstützen kann.
  •     Sie kontrolliert etwaige Geburtsverletzungen der Frau und deren Heilung.
  •     Sie kontrolliert den Wochenfluss (Lochien).
  •     Die Hebamme hilft dabei, zwischen dem normalen „Baby Blues“ und einer Wochenbettdepression, die 15 bis 20 Prozent aller jungen Mütter erleben, zu unterscheiden und verweist – wenn nötig – auf kompetente Beratungsstellen und Therapeuten.
  •     Sie berät zum Thema Stillen bzw. Ernährung des Neugeborenen.
  •     Sie unterstützt die Entwicklung einer gesunden Stillbeziehung und hilft bei Stillproblemen.
  •     Sie kontrolliert die Entwicklung, das Gewicht, die Ausscheidungen des Neugeborenen.
  •     Sie kümmert sich um die Nabelpflege bzw. leitet diese an.
  •     Sie kontrolliert die Haut, achtet auf Neugeborenengelbsucht.
  •     Sie hat gute Tipps für die Babypflege.
  •     Sie erledigt die Blutabnahme für das Stoffwechselscreening.
  •     Sie führt Prophylaxen durch (u.a. Vitamin K).

Social Media Kampagne für Hebammenarbeit

Seit Anfang April 2024 läuft eine Videokampagne des Österreichischen Hebammengremiums in den Sozialen Medien, die über die Kompetenzen und Leistungen von Hebammen informiert.

Die Wochenbett-Visite durch eine Hebamme als Kassenleistung ist vielen Schwangeren zu wenig bekannt. Das Hebammengremium stellt sie in der Informationskampagne vor und ruft dazu auf, sich rechtzeitig eine Hebamme auch für den Zeitraum nach der Geburt zu suchen.

Facebook https://www.facebook.com/profile.php?id=61557699763223

Instagram https://www.instagram.com/hebammen.at/

YouTube https://www.youtube.com/channel/UCE2g4jW26VFMYI3-mQDLGhw

Frauen in Österreich können Hebammen-Hilfe jederzeit selbstständig in Anspruch nehmen, ohne ärztliche Zuweisung.

Frei praktizierende Hebammen können mit Kassenvertrag oder als Wahlhebamme arbeiten.

 

Diese Hebammen-Leistungen bezahlen die Sozialversicherungen:
In der Schwangerschaft:

    Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass, 18. – 22. SSW
    1 Hausbesuch bzw. Sprechstunde in der Hebammenordination, ab 32. SSW
   

Bei geplanter Hausgeburt:
    8 Hausbesuche bzw. Sprechstunden in der Hebammenordination, ab der 22. SSW (erforderlichenfalls ab der 12. SSW)
   

Bei geplanter ambulanter Geburt:
    2 Hausbesuche bzw. Sprechstunden in der Hebammenordination, ab der 22. SSW (erforderlichenfalls ab der 12. SSW)

Geburt:
    Geburt im Krankenhaus, Hausgeburt, Geburt in der Hebammenpraxis

Im Wochenbett:
    Täglich 1 Hausbesuch vom 1. bis zum 5. Tag nach der Geburt (bzw. bis zum 6. Tag nach Kaiserschnitt, Frühgeburt, Mehrlingsgeburt)
    6 bzw. 7 weitere Hausbesuche bzw. Sprechstunden in der Hebammenordination vom 6. Tag bis zur 8. Woche nach der Geburt bei Bedarf (bzw. bis zur 12. Woche nach Kaiserschnitt, Frühgeburt, Mehrlingsgeburt)
    Telefonberatung und telemedizinische Betreuung bei Bedarf

Rückfragen & Kontakt:

Presse-Kontakt:
Mag. Elli Schlintl
PR-Beauftragte des ÖHG
Tel.: 0699 15050700
E-Mail: elli.schlintl@hebammen.at

Weitere Informationen:
Gerlinde Feichtlbauer, MSc
Präsidentin des ÖHG
Tel.: 0650 4018 233
E-Mail: gerlinde.feichtlbauer@hebammen.at

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240430_OTS0028/5-mai-internationaler-hebammentag-hebammenbetreuung-im-wochenbett-ist-essenziell-wichtig-fuer-die-mutter-und-das-kind


Entschließungsantrag:

Hebammenbetreuung und rechtliche Ansprüche bei Schwangerschaftsverlust

Es gibt derzeit keine Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen nach einem Schwangerschaftsverlust bis zur 14. Schwangerschaftswoche – weder im Sinne von „Mutterschutz“ zur nötigen Rekonvaleszenz noch von der Angleichung eines Kündigungs- und Entlassungsschutz, auch nicht bei einem späteren Verlust und einem Geburtsgewicht des Kindes unter 500 Gramm.

Das ÖHG fordert, das zu ändern, und hat dazu am 25.05.2023 ein Gespräch mit dem Obmann des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Mag. Gerhard Kaniak, geführt. Dieser hat zugesagt, einen entsprechenden Entschließungsantrag im Parlament einzubringen.

Den Brief des ÖHG zum Thema fehlende Hebammenbetreuung und fehlende rechtliche Ansprüche für Frauen nach einem frühen Schwangerschaftsverlust an Mag. Kaniak können Sie hier nachlesen:

PDF Download des ÖHG Schreibens

29.06.2023

 

Aktualisierungen werden hier veröffentlicht: https://hebammen.at/gremium/stellungnahmen/


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