Name/ Jahr der Entbindung/ Entwicklung des Kindes:
Manuel, 1980, 10 Tage nach Termin geboren
Ausgangssituation:
Wir war es, als Sie erfahren haben, dass Sie schwanger sind?
In meiner Seele nahm ich den Beginn der Schwangerschaft war, und ich traute meinem eigenen Gefühl. Ein Schwangerschaftstest zu machen war damals so einfach wie heute. Nach einem Blut oder Harntest (Arzt) erfuhr man ob man schwanger war oder eben nicht und es gab die ersten Schwangerschaftstest in der Apotheke, doch mein Gyn. vertrauten diesem Test aus der Apotheke nicht. Zur Sicherheit nahm er mir Blut ab. Bei positivem Schwangerschaftsbefund gab seit 1974 den Mutter - Kind - Pass. Mit diesem Sohn hielt ich zum ersten mal einen solchen Pass in meinen Händen.
Ich selbst wurde mit einer defekt angelegten Wirbelsäule geboren. Meine Mutter und Ihre eigene Fehlernährung: Mutter hatte Angst, dick zu werden, daher lebte Sie gerne von Joghurt, Leinsamen und Salat. Das hatte zur Folge, das Sie einen Fohlsäuremangel hatte, während Sie auf mich schwanger war. Und: Gen. hatte Vater eine Wirbelsäulenfehlstellung zu vererben. Die Ärzte haben bei mir herausgefunden, das beide Eltern jeweils ihren Beitrag dazu gegeben haben, das ich mit einer defekt angelegten Wirbelsäule geboren wurde. Seit meinem 11. Lebensjahr hatte ich bewusst die Info erhalten, das ich am Besten nicht Schwanger werden sollte, weil für meine Wirbelsäule eine Schwangerschaft eine Überlastung darstellen würde. Und ich hatte die Info: bevor ich 30 Jahre alt sein würde, würde ich an meiner Wirbelsäule ein OP haben, die mein Leben beenden, mich lähmen, mich in den Rollstuhl bringen oder zu einem geringen Prozentsatz; die ich in der Form überleben kann, das ich anschließend noch gehen kann. Mein Kampf bewirkte, das ich die angedrohte Wirbelsäulenoperation mit 43 Jahren hatte und ich anschließend langsam wie eine Schnecke kurze Strecken gehen kann bzw. kurze Zeit aufrecht in einem Sessel sitzen kann.
Welche Erwartungen hatten Sie an die Entbindung?
Gemischte Gefühle, aber die Hoffnung überwog, da ich dieses Kind über den Termin austragen konnte. Ich war so dick geworden, das man mich gegen Ende der Schwangerschaft auf der Straße fragte, ob ich Zwillinge erwarten würde. Ich antwortete, das mir diesbezüglich nichts bekannt sei. Das man aber bis nach der Geburt erst erfahren würde, was Fakten sind. Es gab Ultraschallbilder in der miesen Qualität wie das Fernsehbild. Das Bild erinnerte an dichten feinen Schneefall. Das Ärzte auf dieser Form der Ultraschallbilder etwas erkennen konnten, war für mich ein Wunder.
Hatten Sie vor der Entbindung Kontakt zu Hebamme/ Arzt?
Ja, zu einem niedergelassenen Arzt.
Kannten Sie das Haus der Entbindung vorab z.B. durch Führung?
Ja, weil ich durch eine Hebamme mir die Geburtsräume zeigen ließ. Neu aufgekommen ist in jenem Krankenhaus damals auch das Rooming - in.
Entbindung/ Wochenbett
Wie haben Sie die Entbindung wahrgenommen?
Wir hatten Ende August, seit Tagen war es über 31 Grad C heiß gewesen und in den Nächten hatte es kaum abgekühlt. Die Geburt ging erst dann voran, als der Arzt gegen 17 Uhr bei seiner Visite sagte, das mein Kind dann wohl kein Sonntagkind werden will. Genau das ließ sich mein Sohn nicht nehmen. Er begann mitzuarbeiten und gegen 20.20 Uhr war er geboren. Da die Geburt zuvor nicht weitergehen wollte und bereits sehr schmerzhaft war, nahm ich das Angebot zur PDA gerne an, mit der Nebenwirkung, das ich in meinem Körper überhaupt keine Wehen mehr wahrnahm. Das sagte ich der Hebamme, die anschließend sofort lautstark Meldung machte. Ohne diesem Einsatz und Erlebnis wäre mir persönlich niemals bewusst geworden, das so viele männliche Ärzte zeitgleich auf einer einzigen Geburtenstation tätig und in der Not erreichbar sind! Sekunden später waren fünf oder 6 Männer rund um mich versammelt und alle Drückten mit großer Kraft auf meinen Bauch in dem Rhythmus, welchen die Hebamme laut ctg. vorgab. Begonnen hatten die Wehen am Samstag Abend, ca 20 Uhr. Auf Grund der 24 Stunden langen Geburt und weil ich selbst stärker gebaut bin, hatte man mich bereits am Nachmittag gefragt, ob ich damit Einverstanden bin, das man meinem Sohn auf seinem Kopf eine Sonde fürs CTG setzen konnte. Ich sagte: ja. Stunden später bewies sich diese Entscheidung als lebensrettender Segen, das ich diesem Eingriff zuvor zugestimmt hatte. Die Aktionen der Männer hinterließen auf meinem Bauch großflächige blaue Flecken, welche 14 Tage später noch zu sehen waren. In dieser Situation war Gewalt sinnvoll und hat meinem Sohn sein Leben gerettet.
Wie haben Sie das Wochenbett wahrgenommen?
Alles in Ordnung. Die Wahlmöglichkeit zwischen Rooming in und dem Säugling im Kinderzimmer, um einige Stunden ruhig in Tiefschlaf fallen zu können, war sehr angenehm.
Folgen
Gab es Auswirkungen auf die Partnerschaft?
Wie hat sich Ihre Partnerschaft entwickelt?
Gab es Auswirkungen auf die Sexualität?
Wie nehmen Sie Ihre eigene Sexualität/ Ihren eigenen Körper wahr?
Wie hat sich Ihre Paarsexualität entwickelt?
Allgemein: Gab es Unterschiede in den ersten Wochen der Entbindung und jetzt? Gab es Einschränkungen/ Schwierigkeiten/ Probleme die heute keine Rolle mehr spielen?
Nachdem mein Partner seinen Beruf wegen einer nicht behandelbaren Unverträglichkeit verloren hat, ist die Partnerschaft 18 Monate nach der Geburt unseres Sohnes zerbrochen.
Eine traditionelle Ehe (Mann verdient Geld, Frau bleibt beim Kind daheim) hat dieser Partner mit mir sich vorstellen können. Doch ich konnte etwa 1 Jahr nach der Geburt unseres Sohnes wieder berufstätig werden und damit mehr Geld verdienen als der Kindesvater: das hat er nicht verkraftet.
Für eine Zeit halten wir die kleinen Hände des ungeborenen Kindes fest, sein Herz aber ein Leben lang! Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Alle Menschen werden frei geboren und sind in Würde und Rechten gleichberechtigt. Sie sind mit Vernunft und Gewissen ausgestattet und wir sollten als Geschwister liebevoll miteinander umgehen. HRiC = humanrightsinchildbirth > Menschenrechte vor und bei der Geburt von Kindern.
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Folgende Info fand Sternenkind.info bestätigt: Erstmals in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde das Thema 1998, als bekannt wurde, dass Fehlgeborene in den Pathologien mit dem Klinikmüll entsorgt und zum Teil zu einem im Straßenbau oder in Lärmschutzwänden verwendeten Granulat verarbeitet wurden.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft setzte sich im Jahr 2000 dafür ein, dass alle Krankenhäuser dafür Sorge tragen müssen, Kinder in adäquater Form bei zusetzen.
Für ganz Deutschland wurde mit 15.5.2013 erfolgreich für die Registrierungsmöglichkeit von Fehlgeburten am deutschen Standesamt eingerichtet. Österreich, Schweiz, Spanien.
Nicht nur für die Zukunft nach erfolgter Totenbeschau, sondern auch rückwirkend, wenn die Frau dem Standesamt gegenüber eine medizinische Bestätigung vorlegen kann, das sie einmal schwanger war.
Pater Klaus Schäfer hat die Aktion allen Menschen ein Grab am 28.12.2002 - laut römisch katholischem Kalender "am Tag der unschuldigen Kinder" gegründet und Sternenkind.info hat die Aktion für Österreich übernommen.
Das Naturhistorische Museum Wien nhm-wien zeigt bis 10.7.2016 überraschende Ergebnisse der
Stammzellforschung
Broschüre
Danke in das in mich gesetzte Vertrauen, danke das ich auf Ihren Wunsch hin die Daten und ein Plakat oder Foto von Ihrem Anliegen veröffentlichen darf.
Bitte schreiben Sie mir jetzt.
oder besuche mich auf facebook.
Julia Bogensperger - Diplomarbeit 'Sinn – Rekonstruktion nach dem Tod des eigenen Kindes und der Zusammenhang mit
Posttraumatischer Persönlicher Reifung und
Ein weiterer Artikel von Ihr ist erschienen im "European Journal of Psychotraumatology" unter dem Titel: "Losing a child: finding meaning in bereavement".
Kommt Ihnen die Aussage "Kann ich mir nicht vorstellen" bekannt vor? Albert Einstein sagte: Sich etwas vorzustellen ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Versuchen Sie sich etwas vorzustellen auch dann, wenn Sie noch keine Idee haben, wie es gehen soll. Tun Sie so, als ob es bereits eingetreten wäre und betrachten Sie ihr Bild in Ihre Vorstellung. Je klarer ihr inneres Bild ist, desto realer fühlt es sich an. Auf diese Gefühle folgen Ideen sowie das Erkennen von Möglichkeiten, wie ihre Vorstellung tatsächlich Realität werden könnte. Das heißt: Der Weg zum Ziel wird erst dann klar ersichtlich, wenn auch das Ziel mit Ihren innersten Herzenswünschen (dem was Ihre Seele braucht) übereinstimmen.
Wir müssen trauern, denn wir wagten es, unser Kind zu lieben.
Es stimmt,
dass wir durch das Trauern wieder genesen werden.
Wir werden nie wieder das Leben führen welches wir früher hatten,
aber wir können uns ein anderes Leben aufbauen.
Unsere Herzen werden heilen,
unsere Schmerzen werden weniger,
und wir werden eines Tages in der Lage sein,
ohne Tränen über unser verstorbenes Kind zu sprechen.
Es wird sogar der Tag kommen,
wo wir es wagen,
wieder zu lachen.
Paul O. Kinney
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Gib mir, Gott, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Friedrich Christoph Oettinger
Die Gelassenheit zu den Dingen und die Offenheit für das Geheimnis gehören zusammen.
Martin Heidegger
Gäbe es immer nur eine Wahrheit, könnte man von einem Thema keine hundert Bilder malen.
Pablo Picasso
Unsere Gegenwart und unsere Vergangenheit sind die Steine, aus denen wir unser Leben bauen.
Henry Wadsworth Longfellow
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten, uns würdig zu zeigen - nein, unserer Enkel.
Bertha von Suttner
Ändere dich langsam und freudig - die Umstände werden sich augenblicklich und unvorstellbar ändern.
Sri Chinmoy
Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist Du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Ludwig Feuerbach
Grab zu vergeben: Immer wieder gibt es Angebote im Internet - das ein Grab zu vergeben sei - jedoch wird das Benützungsrecht durch Bezahlung der ersten Beerdigung bzw. durch Einzahlung eines Lebzeitenangebotes gegründet und geht dann im Erbweg auf gesetzliche Erben über. Daher kann ein altes Friedhofsdauergrab (die Möglichkeit ein Grab auf Friedhofsdauer zu erwerben wurde ca. 1950 abgeschafft ) nur dann als Benützungsberechtigte umgeschrieben werden, wenn Sie nachweislich ein Familienmitglied sind und die Verzichtserklärung aller anderen Miterben vorlegen können.
Es folgt ein Hinweis auf Verhaltensvorschriften bei dem Gesundheitsamt und dem Bestatter gegenüber Meldepflichtigen Krankheiten.
Die Liste - was eine Meldepflichtige Krankheiten ist - wird beim Gesundheitsamt beständig aktualisiert.
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